Unsere Naturreise in Tansania beginnt bereits am Kilimanjaro-Airport vielversprechend. Mit offenen Armen werden wir vom Aktivferien-Tanzania-Team empfangen. Die Herzlichkeit der Tansanier wird uns während der ganzen Reise begleiten.Mit Stolz tragen die lokalen Guides von Aktivferien ihre roten Mammut Jacken. Unterwegs zur Mandara-Hütte, dem ersten Etappenort auf dem Weg zum Gipfel des Kilimajaros, wird viel gelacht und gesungen. Die Fröhlichkeit ist ansteckend. Schon bald singt unsere ganze Gruppe „Jambo. Jambo bwana. Habari gani. Mzuri sana….“.

Nach dem Schnuppern der Kilimanjaro-Luft machen wir uns auf das Land und seine eindrückliche Flora und Fauna zu entdecken. Teil unserer Reisegruppe ist Richi Balmer, der seit 40 Jahren teilweise in Tansania lebt. Mit viel Leidenschaft berichtet er von seiner Arbeit als Landwirtschaftlehrer in Tansania und gibt uns viele spannende Hintergrundinformationen zu unserem Gastgeberland.

Das Brüllen der Löwen war während der ersten Nacht im Camp des Tarangire National Parks ist nicht zu überhören. Ehrfürchtig aber voller Abenteuerlust begeben wir uns während den folgenden Tagen mit unseren Toyota Land Cruiser auf die Pirsch. Wir begegnen den „Big Five“, den Löwen, Leoparden, Elefanten, Büffeln und den Nashörnern. Auch einen Gepard entdecken unsere sympathischen Driver Guides Koka und Moses mit ihren Adleraugen. Doch auch die weniger legendären Tiere faszinieren uns. Gazellen, Affen, Impalas, Wasserböcke, Warzenschweine, Hyänen, Flusspferde und unzählige Vogelarten versetzen uns immer wieder ins Staunen. Besonders eindrücklich sind unsere Fusssafaris mitten in der Wildnis. Stets sicher begleitet von einem Ranger, einem Massai-Krieger und einem Naturalist wandern wir in der Weite der Serengeti an Zebras, Gnus und Giraffen vorbei. Diese einzigartigen und faszinierenden Begegnungen hinterlassen bleibende Eindrücke.

Gerne erinnere ich mich an die zahlreichen Höhepunkte dieser Reise. Seien es die Elefantenbabys, das Löwenrudel in der Serengeti, die eindrückliche Führung in der Olduvai-Schlucht, der „Wiege der Menschheit, das Überfliegen des Ngorongoro-Kraters, die schönen Zelt-Camps, die Fusssafaris oder auch die Düfte der Gewürzinsel Sansibar. Müsste ich mich jedoch für ein einziges Highlight entscheiden, würde ich die Lebensfreude und Herzlichkeit der Tansanier wählen. Die unzähligen Lächeln, fröhlichen Begegnungen und zuvorkommenden Gesten, haben sich tief in meine Erinnerung eingeprägt.

Nicht nur ich wurde vom Afrikavirus angesteckt. Noch im Flugzeug zurück nach Zürich höre ich mehrmals Leute den legendären Song „Malaika“ von der „Mama Africa“ Miriam Makeba pfeifen!

Valérie Chételat, Wanderleiterin mit eidg. Fachausweis.

 

Das Lächeln der Tansanier – Erlebnisbericht