Hallo Aktivferien,
Frigoulet und Freunde.

Mount Everest Expedition mit Hansruedi BüchiDer Wind, der Wind, das himmlische Kind. Wir sind uns aber bewusst, dass evtl. ein zusätzlicher Tag auf 7000 m oder auf 7800 m eingeschaltet werden muss, je nach Windverhältnissen.

Dieses Jahr ist das Wetterfenster wirklich nicht einfach einzuschätzen. Bis 7800 m haben wir Spielraum, um nochmals abzusteigen. Ab der Todeszone, die bei 8000 m beginnt, gibt es nur EINE Chance am Everest. In dieser Zone baut der Körper so schnell ab, dass man nicht mehr imstande ist, einen zweiten Anlauf zu machen.

Wenn ich jetzt zum Everest hochblicke weiss ich, dass mich eine einmalige Dimension erwartet, die mit keinem anderen Berg auf dieser Welt vergleichbar ist. Die ausgesetzten Nächte in der Nordwand auf 7800 m und auf 8300 m sind in sehr luftiger Höhe. Das North Face des Everest ist über 3500 m hoch und der Gipfelgrat ist auf beiden Seiten gleich ausgesetzt. Es werden 4 lange Tage und Nächte werden, aber dieser Berg hat schon was Einmaliges!

So, nun hoffe ich wirklich, dass das Wetter mitspielt und wir am Sonntag den 25. mai den Gipfel erreichen können.

Lieber Gruss aus dem ABC
Hansruedi

Der Wind macht immer noch Sorgen