Cotopaxi bedeutet in der Sprache der Quecha „Hals des Mondes“ oder wie die Ecuadorianer sagen „el cuello de la luna“.

Mitte Oktober ist der Cotopaxi endlich wieder offiziell eröffnet worden. Seitdem konnten unsere Aktivferien-Gruppen den wunderschön gleichmässigen Vulkankegel wieder besteigen und kehrten begeistert heim. Reisebericht Cotopaxi

Auch unser Geschäftsführer Karl hat die Eröffnung des Cotopaxi Vulkans herbei gesehnt. Endlich kann er seinen geliebten Hausberg wieder besteigen. Zu uns ins Büro sendet er jeweils fantastische Fotos. Die Verhältnisse am Cotopaxi sind nun optimal, der Aufstieg führt jetzt über die Diretissima und ist nur noch ca. drei Kilometer lang. Man muss nicht mehr durch die grosse Seraczone, sondern nur noch über die eine grosse Gletscherspalte. Auf unserem Blog berichtet Karl von seinem geliebten Cotopaxi.

„Der Cotopaxi ist mein erster Gletscher, den ich mit 15 Jahren besteigen durfte. Dort, am Fuss dieses fantastischen Vulkans bin ich aufgewachsen und machte später die ersten Erfahrungen als Bergführer. Zusammen mit meinem Vater, der auch als Bergführer gearbeitet hat, ging für mich früh ein Traum in Erfüllung. Mit mehr als 120 Besteigungen ist der Cotopaxi sozusagen mein Hausberg. Die Faszination erlebe ich jedes Mal neu, Tränen und Gänsehaut, sobald der Krater zu sehen ist! Die Gletscherflanken bilden einen der schönsten Vulkankessel der Welt, 360° Sicht auf alle Anden in Ecuador, ein Nationalpark mit über 550 wilden Pferde sowie auch unzählige Hirsche, Hasen, Füchse und eine enorme Vogelvielfalt inklusive dem König der Lüfte, dem Kondor. In Ecuador ganz speziell und einmalig sind auch die Farbkontraste die einfach zu meinem Land dazugehören. Der Cotopaxi ist der zweithöchste Gipfel Ecuadors und liegt inmitten der Anden, egal wo man hinfährt, der Cotopaxi bleibt das Highlight mit seiner Schönheit.“

Vor der Besteigung des Cotopaxi akklimatisieren sich unsere Gruppen jeweils im Nationalpark des Chimborazo bei Marco Cruz. Spannende Wanderungen in der einzigen Wüste Ecuadors auf 4000 m gehören hier ebenso zum Programm wie den abenteuerlichen Geschichten von Marco Cruz, dem ersten Bergführer Südamerikas, am Abend vor dem Kamin zu lauschen. Abgerundet wird das Programm am Ufer des Rio Napo im Dschungel Ecuadors. Am Ufer des grössten Zufluss des Amazonas erfahren wir viel über den tropischen Regenwald. Der Kontrast könnte nicht grösser sein – ein paar Tage nach der Gletscherbesteigung baden wir bereits im grössten Zufluss des Amazonas.

Ecuador liegt auf dem Äquator und dank der ausgeglichenen Wetterlage eignen sich alle Jahreszeiten für eine Bergreise nach Ecuador. Kommen Sie mit!

Hier erfahren Sie mehr über das Cotopaxi Trekking

 

 

Cotopaxi – El cuello de la luna