Reiseleiter Dominik Abt ist momentan mit einer Gruppe in Tanzania auf der Naturreise unterwegs. Wir bekommen laufend Nachrichten und Fotos von ihm. Er und seine Gruppe sind voll vom Reisefieber gepackt. Seine Nachrichten wollen wir Ihnen nicht vorenthalten.

„Nachdem wir bereits über eine Woche auf der Naturreise in Tansania unterwegs sind und den Tarangire- und Ngorongoro-Park hinter uns haben, sind die Sinne und insbesondere die Augen der Teilnehmer so geschärft, dass sie die Löwen und Geparden sogar vor unseren ausgezeichneten Driverguides entdecken. Gestern auf dem Weg zum Ndutulake verwandelte das Gewitter, welches die kleine Regenzeit ankündigt, unsere Strasse kurzzeitig in einen knietiefen Bach. Dank den 4×4-Jeeps und dem Können unsere Fahrer kein Problem sondern ein zusätzliches Highlight auf der Safari. Auf dem Bushwalk heute morgen lernten wir vom Ranger, dass wir modernen Menschen die Kosten – Nutzen Analyse den Löwen abgeschaut haben. Und die Feststellung, dass wir uns jetzt auf Augenhöhe mit den fünf Giraffen vor uns befänden, korrigierte einer der Gäste mit einem trockenen: na ja, konkret, ein Drittel Augenhöhe. Auf der anschliessenden Pirschfahrt spürten wir sieben Löwinnen mit drei Jungen auf. Und die beiden Kaffernbüffel die uns gemächlich entgegen marschierten, mussten die Massais erst von unter der Schirmakzie vertreiben, wo wir unseren Bushlunch serviert bekamen. Die Stimmung in der Gruppe ist super und abends am Lagerfeuer philosophieren wir bei einem Glas südafrikanischem Rotwein oder einem Kilimanjaro-Bier von den Verhaltensweisen der Tiere bis hin zu Nitzsche Frage nach dem Sinn des Lebens. Enjema Safari.“

„Auf dem Weg vom Ndutulake via Naabi Hill nach Seronera Tausende, nein Hunderttausende von Gnus auf der unendlichen Weite der Serengeti gekreuzt. Und über 40 Elefanten im und nach einem kurzen Regenschauer beim Schlammbaden und Trompeten beobachtet. Unsere Jeeps mittendrin. Unglaublich schöne, faszinierende Bilder. Die Gäste sind begeistert. Cheers. Dominik

Und die 14 Löwen gestern hab ich auch noch vergessen….“

„Auf der letzten morgendlichen Pirschfahrt zum Flughafen entdeckten wir nebst den im Gebüsch grasenden Flusspferden zur Überraschung der Gäste noch zwei Nilkrokodile am Flussufer. Dieses bis eine Tonne schwere Reptil ist so gut an das Leben in den Gewässern angepasst, dass es sein Äusseres seit 100 Millionen (!) Jahren nicht verändert hat. Und quasi als Serengeti-Abschiedsgruss standen kurz vor dem Flughafen zwei Löwinnen im Gegenlicht auf einer Akazie und beäugten uns wachsam. Auf dem Flug in der kleinen Cessna Caravan nach Sansibar konnten wir die ziehenden Gnuherden dann sogar aus der Luft beobachten. Auch die Wiege der Menschheit, die Oldupai-Schlucht, und den Ngorongorokrater aus der Adlerperspektive zu sehen waren eindrückliche, unvergessliche Anblicke. Nach diesen aktiven Ferien geniessen wir nun die entspannten Tage auf Sansibar. So ganz inaktiv sind wir allerdings auch hier nicht, bereits hat sich ein Strandwandergrüppchen gebildet, dass heute den Strand erkunden will… Morgen sind wir dann wieder unterwegs und werden Stone Town, die Geschichte der Prinzessin Salme und eine Gewürzfarm erkunden. Kila laheri. Dominik“

Tanzania Naturreise mit Dominik Abt