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Flug Zürich - Santa Cruz.
Wir kommen am Nachmittag in dieser Tropenstadt an. Transfer zum Hotel und ausspannen bei einem gemütlichen Stadtbummel.
Nach dem Frühstück fliegen wir nach Sucre.
Der Flug dauert 40 Minuten. Sucre gilt als das
koloniale Juwel Boliviens. Wir besuchen die
«Weisse Stadt», die von der Unesco als Weltkulturerbe
deklariert worden ist. Dieser Tag in
2700 m Höhe hilft, sich zu akklimatisieren.
Unterkunft Hotel.
Heute unternehmen wir einen Ausflug in das einfache koloniale Dorf Tarbuco auf
3250 m, dessen Bewohner traditionell von Landwirtschaft und Weberei leben. Auf einer
Farm nehmen wir einen Lunch ein, bevor wir zu einer 2½ stündigen Wanderung in
den spektakulären Icla Canyon aufbrechen. Rückfahrt nach Sucre gegen Abend.
Unterkunft im Hotel.
Heute kommen wir nach Potosi; die Luft wird bereits dünn auf 4000 m. Der Besuch der Silberminen
und die Kolonialstadt sind eindrückliche Erlebnisse. Beides wurde von der Unesco
zum Weltkulturerbe erklärt. Dieser Tag hilft nochmals, sich an die Höhe zu gewöhnen.
Unterkunft Hotel.
Mit dem Bus geht es nun durch eine wilde, wenig bevölkerte Landschaft. Hunderte von
Lamas werden wir auf der eindrücklichen Fahrt nach Uyuni zu Gesicht bekommen. Auf dem
Weg nach Uyuni besuchen wir die Pulacayo-Mine und geniessen das karge Altiplano.
Übernachtung in einer Hacienda.
Mit unseren 4 x 4 starten wir zu der grossen Salzwüste. Unterwegs besuchen wir eine kleine Salzindustrie, bevor es zur langen Fahrt (100 km) über den Salzsee geht. Wir versuchen, uns am Horizont zu orientieren, damit wir die Vulkaninsel inmitten des Sees erreichen. Wir unternehmen eine kleine Wanderung auf der eindrucksvollen, mit Kakteen bewachsenen Insel. Nach einem Picknick auf der Insel fahren wir, wieder nach dem Horizont orientiert, über den schneeweissen Salzsee zum Vulkan Tunupa. Übernachtung in einer einfachen Andenhütte. Ca. 2 - 4 Stunden Wanderung.
Am frühen Morgen machen wir eine leichte Wanderung am Fusse des Vulkans Tunupa. Der einmalige Blick auf den grössten Salzsee der Welt (ca. 12'000 km2 gross) ist überwältigend. Wir fühlen uns in dieser menschenleeren Region wie am Ende der Welt! Übernachtung in einer einfachen Andenhütte. Ca. 4 - 5 Stunden Wanderung.
Heute fahren wir über Wege und Pisten Richtung Volcano Sajama, mit 6542 m der
höchste Berg Boliviens. Die Fahrt muss je nach Wetter flexibel gestaltet werden und eine
Anreise via Oruro ist nicht ausgeschlossen. Die Umgebung des Sajama Nationalparks ist auf
jeden Fall ein landschaftlicher Leckerbissen. Wir unternehmen eine kleine Wanderung am
Fusse des Volcano Sajama. Mit dem Blick nach Westen sehen wir bereits die grenznahen chilenischen
Sechstausender Parinacota 6330 m und Pomerape 6240 m.
Übernachtung in einer einfachen Andenhütte.
Am Morgen unternehmen wir nochmals eine kleine Wanderung, bevor wir nach Puerto
Perez am Titicacasee fahren. Nach einem feinen Mittagessen geniessen wir die einmalige
Sicht auf den See. Das einfache Leben der Bevölkerung ist beeindruckend. Wir übernachten
bei einem Schweizer, der seit über 35 Jahren in Bolivien lebt und hier ein Hotel aufgebaut hat.
Übernachtung im Hotel.
Nach einer erholsamen Nacht geniessen wir den heutigen Tag mit einem Bootsausflug im 3800 m ü. M. gelegenen Titicacasee. Wanderungen zu archäologischen Ausgrabungen, aber auch allein der Ausblick in den von Binsen bedeckten See gibt uns Einblick in die traditionelle Lebensweise der Indianer am Titicacasee. Auch der Blick auf den 6088 Meter hohen Huayna Potosi ist eindrücklich. Unterkunft im Hotel in Puerto Perez.
Begleitet von Lamas, die unser Hauptgepäck tragen, trekken wir durch die schönste Gebirgslandschaft Boliviens, die Cordillera Real. Vorbei an verschiedenen Lagunen öffnet sich der Blick auf die bizarren Andengipfel und in die Weite des Titicacasees. Inzwischen sehr gut angepasst an die Höhe, trekken wir durch die karge Hochgebirgsflora täglich zwischen 4 - 6 Stunden in Höhen von 3800 m - 4500 m. Am Abend werden unsere Zelte vielfach an Lagunen aufgestellt und die grasenden Lamas geben dem Lagerplatz eine wunderbare Atmosphäre. Am letzten Tag des Trekkings kann sich die Gruppe aufteilen. Die einen gehen zurück nach La Paz und verbringen den 17. Tag in der Stadt, oder man steigt in das Hochlager des Huayna Potosi auf.
Nachts um 1.30 Uhr brechen wir auf. Nach gut drei Stunden erreichen wir die Schulter des Huayna Potosi. Nach weiteren drei Stunden erreichen wir den höchsten Punkt. Wir stehen auf dem 6088 m ü. M. gelegenen Huayna Potosi. Das eindrucksvolle Panorama erstreckt sich über den Titicacasee bis hinüber auf La Paz und den 6439 m hohen Nevado Illimani. Wir steigen ab ins Hochlager und weiter zurück nach La Paz. Übernachtung im Hotel.
Wer den Potosi nicht besteigt, hat heute den ganzen Tag Zeit die Stadt La Paz zu besichtigen. Die bunten Indiomärkte und die verschiedenen Gebäude und Kirchen aus der Kolonialzeit, La Paz ist eine Stadt der Kontraste. Das Zentrum der höchstgelegenen Millionenstadt der Welt liegt auf 3650 m ü. M.
Nur etwa 10 km vom Stadtzentrum entfernt lieg das Valle de la Luna (Mondtal), das mit
seinen bizarren Erosionsformationen hübsche Fotomotive bietet. Der Nachmittag steht zur
freien Verfügung in La Paz. Abschlussessen in einem ausgewählten Restaurant.
Unterkunft im Hotel
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Europa.
Ankunft am Morgen in Zürich.