1. Tag:
Linienflug Zürich - Quito
2. Tag: Quito
Am frühen Morgen Ankunft in der Hauptstadt. Der Nachmittag führt uns dann
direkt in die koloniale Vergangenheit der Altstadt von Quito: mit dem Kloster San Francisco,
der Kathedrale Iglesia de Sagrario und mit den vielen kleinen Gassen, gesäumt von Fassaden,
die in den letzten Jahren wunderschön renoviert wurden.
Übernachtung im Hotel.
3. Tag: Quito - Otavalo
Auf dem berühmten Panamerica-Highway fahren wir ein Stück über das Hochland,
vorbei am Viehzuchtgebiet am Fusse des 5790 m hohen Schneeriesen Cayambe. Wir wandern zum
Wasserfall von Peguche und dann weiter zur Lagune San Pablo. Schliesslich erreichen wir die
Handwerkerdörfer der Otavalo-Indianer in Peguche. Das Mittagessen nehmen wir am idyllischen
San-Pablo-See ein. Dieses leichte Trekking geht über drei Stunden.
Die Nacht verbringen wir in einer stilvollen Hacienda.
4. Tag: Trekking im Paramo del Angel
Heute erreichen wir den nördlichsten Punkt der Reise, nahe der Grenze zu Kolumbien.
Für drei bis vier Stunden, in einem leichten Trekking, wandern wir im Gebiet des Paramo
del Angel. Das feucht-kalte Hochland mutet gespenstisch an - mit seinen meist mit Nebelschwaden
verhangenen Hügeln. Die Mönchspflanze wächst hier, «Freilejones».
Am späteren Nachmittag fahren wir weiter in das wüstenähnliche Chota-Tal.
Die wenigen Dörfer sind von Nachfahren schwarzer Sklaven bewohnt.
Übernachtung in einer Hacienda.
5. Tag: Laguna Cuicocha
Ein leichtes Trekking führt uns heute in drei bis vier Stunden ins Gebiet des Kratersees
Cuicocha. Hier, in der Nähe der Naturschutzzone Cotacachi-Cayapas, erleben wir die
eindrückliche Landschaft der inneren Anden mit ihrer typischen Hochlandvegetation.
Am Nachmittag besuchen wir die Lederwarenstadt Cotacachi.
Übernachtung wieder in einer Hacienda.
6. Tag: Otavalo - Papallacta
Am Morgen besuchen wir den bekannten Markt von Otavalo. Die Menschen hier, die
«Otavaleños», unterscheiden sich stark von anderen Indiostämmen:
Ihre auf die Schultern fallenden Zöpfe und die charakteristische Kleidung stechen
jedem Besucher gleich ins Auge. Am Nachmittag dann geht unsere Fahrt durch das Andenhochland
nach Papallacta - zum wohl schönsten Thermalbad Ecuadors: 3300 Meter über dem Meer!
Am Abend geniessen wir unser Bad mit dem grandiosen Blick auf den 5705 m hohen Antisana.
Übernachtung in der Hosteria Termas de Papallacta.
7. Tag: Papallacta - Rio Napo
Szenenwechsel: Heute verlassen wir das Andenhochland. Jetzt lernen wir das riesige
Einzugsgebiet des Amazonas kennen. Mit dem Bus fahren wir die Ostabhänge der Anden hinunter,
und wir erleben, wie aus einem kleinen Rinnsal ein gigantischer Fluss entsteht. Wie durch einen
verwunschenen Nebelwald erreichen wir am Mittag den Rio Napo, den Oberlauf des Amazonas.
Wir entspannen in unserer Unterkunft und geniessen die herrliche Lage der Lodge Casa del Suizo
hoch über dem Fluss.
8. Tag: Dschungel-Exkursion
Am Morgen wartet bereits ein Indianerführer auf uns. Er begleitet uns auf unseren
Dschungel-Exkursionen. Von ihm lernen wir die Lebensweise der Quetscha-Indianer kennen, und er
erklärt uns den Reichtum der Pflanzenarten hier. Anschliessend fahren wir mit dem Kanu zum
Amazoonico. Die Schweizerin Angelika Raimann leitet diese Auffangstation für Tiere in Not.
Wir bekommen einen lebendigen Eindruck von der grossartigen Tiervielfalt im Regenwald.
Angelika Raimann gibt uns eine Einführung in den Schutz dieses einzigartigen Habitats.
Eine riesige Herausforderung! Mittagessen am Rio Napo, inmitten des Urwaldes. Am Nachmittag
haben wir die Möglichkeit, ein Floss zu bauen und uns den Fluss hinunter treiben zu lassen.
Oder wir geniessen einfach die Urwaldkulisse von unserer Unterkunft in der Casa del Suizo bei der
Siedlung Ahuano aus.
9. Tag: Ahuano - Coca - Sacha Camp
Heute fahren wir in unserem Kanu mit Aussenbordmotor zum Sacha-Camp. 150 Kilometer auf dem Rio Napo,
mitten durch den Regenwald! Eindrücklich, wie die Steine am Fluss immer kleiner werden, bis
nur noch Sandbänke übrigbleiben. Dichter Regenwald beherrscht das Bild und tatsächlich,
ab und zu bekommen wir Goldwäscher zu Gesicht. Oder eine Eingeborenenhütte.
Wir lassen das Urwalddorf Coca zurück und dringen immer tiefer in den Urwald ein.
Am Nachmittag schliesslich erreichen wir das wohl exklusivste und speziellste Dschungel-Camp Ecuadors,
das Sacha-Camp. Am späteren Nachmittag bestaunen wir gleich das farbenfrohe Flattern der
Schmetterlinge in ihrem Papiliorama, das direkt beim Camp liegt.
Unterkunft im Sacha-Camp.
10. Tag: Dschungel-Exkursion
Für zwei Tage ist das einmalige Sacha Camp unsere Basis. Herrlich die Lage, direkt an einem
Urwaldsee. Die Artenvielfalt ist schlicht überwältigend. Über 550 Vogelarten,
darunter absolute Raritäten, Schmetterlinge, Gürteltiere, Brüllaffen und
zahlreiche Amphibien: Mit unseren eigenen Augen erleben wir die ganze Faszination des tropischen
Regenwalds. Wer Interesse hat, kann einen Indianerführer und einen Biologen auf Pirschtouren
begleiten. Einen speziellen Reiz haben die Nachttouren, auf denen wir Krokodile (Kaimane) beobachten
können.
11. Tag: Dschungel-Exkursion
Vor Tagesanbruch schon verlassen wir heute das Camp. Wir fahren mit dem Kanu weiter den Rio Napo
hinunter. Dann, in der Morgensonne, bietet sich uns ein einmaliges Schauspiel:
Eine natürliche Salzstelle am Ufer ist Stelldichein von Tausenden von Papageien! Mit einem
leichten Urwald-Trekking kehren wir zu Fuss zum Camp zurück. Am Nachmittag wartet dann noch
ein einzigartiges Regenwald-Abenteuer auf uns. Wir erklimmen einen 60 Meter hohen Aussichtsturm,
und auf einmal schweift unser Blick über die höchsten Baumriesen! Eine 300 Meter lange
Hängebrücke führt uns hoch über das Dach des Urwalds hinweg. Eine ganz neue
Perspektive auf dieses grüne Paradies.
Unterkunft noch einmal im Sacha Camp.
12. Tag: Sacha Camp - Coca - Quito
Schon am frühen Morgen verlassen wir heute das Sacha Camp. In unseren Kanus geht es jetzt
den Rio Napo flussaufwärts wieder zurück zum Urwalddorf Coca.
Der Rückflug bringt uns aus dem Urwald direkt nach Quito. Am Nachmittag haben wir Zeit,
die Stadt individuell zu besichtigen. Freies Nachtessen.
Übernachtung im Hotel.
13. - 17. Tag: Galapagos
Nach den Tagen im Andenhochland und im Amazonas-Regenwald erfährt unsere Reise jetzt
einen dramatischen Szenenwechsel. Das Flugzeug bringt uns von Quito nach Galapagos im Pazifik,
wo unsere Jacht schon auf uns wartet. Die legendären Galapagos-Inseln, geschützt
als Nationalpark, das ist jetzt unser Revier. Hier kreuzen wir in den kommenden Tagen auf
unseren Erkundungstouren hin und her. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter und beherbergt
ihre besondere Tier- und Vogelwelt. Wir nutzen die Morgenstunden jeweils für
Landausflüge, und wir nehmen uns ausgiebig Zeit für Tierbeobachtungen.
Am Nachmittag ankern wir dann irgendwo in einer Bucht, und wir baden im kristallklaren Wasser
- und wenn wir Glück haben, leisten uns sogar Seelöwen Gesellschaft!
In der über Jahrhunderte ungestörten Abgeschiedenheit der Galapagos-Inseln haben sich
die einheimischen Tiere ihr Urvertrauen erhalten. Bis heute begegnen sie dem Besucher ohne Scheu:
eine ganz spezielle, tief anrührende Begegnung mit wilden Tieren! Das macht den einzigartigen
Reiz dieser Inselgruppe aus. Auf Galapagos leben so fremdartige Tiere wie die urweltlichen Leguane,
die berühmten Galapagos-Riesenschildkröten - die dem Archipel seinen Namen gaben -,
Pinguine, aber auch unzählige seltene Vogelarten. Und auf den Fahrten zwischen den Inseln
begleiten uns häufig Delfine.
Dann heisst es Abschied nehmen von diesem Paradies im Pazifik, und nach einem letzten Ausflug in
dieses Inselreich fliegen wir zurück nach Guayaquil.
18. Tag: Guayaquil - Zürich
Transfer zum Flughafen, Abreise nach Zürich oder individuelles Anschlussprogramm.
19. Tag:
Ankunft am Morgen in Zürich.
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