|
|
Linienflug Zürich - Quito
Am frühen Morgen Ankunft in der Hauptstadt. Der Nachmittag führt uns dann
direkt in die koloniale Vergangenheit der Altstadt von Quito: mit dem Kloster San Francisco,
der Kathedrale Iglesia de Sagrario und mit den vielen kleinen Gassen, gesäumt von Fassaden,
die in den letzten Jahren wunderschön renoviert wurden.
Übernachtung im Hotel.
Auf dem berühmten Panamerica-Highway fahren wir ein Stück weit über das Hochland,
vorbei am Viehzuchtgebiet am Fusse des 5790 m hohen Schneeriesen Cayambe. Vom Kulminationspunkt wandern
wir durch das Andenhochland. Die Aussicht auf die Vulkane Cayambe und Imbabura sind einmalig und
beeindruckend. Wenn wir Glück haben, können wir Condore sehen, die grössten Vögel
der Anden. Das Mittagessen bei einer lokalen Indianerfamilie ermöglicht uns einen Einblick ins
Bauernleben der Hochlandindianer.
Übernachtung in einer Hacienda.
Heute erreichen wir den nördlichsten Punkt der Reise, nahe der Grenze zu Kolumbien.
Für drei bis vier Stunden, in einem leichten Trekking, wandern wir im Gebiet des Paramo
del Angel. Das feucht-kalte Hochland mutet gespenstisch an - mit seinen meist mit Nebelschwaden
verhangenen Hügeln. Die Mönchspflanze wächst hier, «Freilejones».
Am späteren Nachmittag fahren wir weiter in das wüstenähnliche Chota-Tal.
Die wenigen Dörfer sind von Nachfahren schwarzer Sklaven bewohnt.
Übernachtung in einer Hacienda.
Heute besuchen wir den bekannten Markt von Otavalo. Die Otavalenos sind die traditionsreichste
Bevölkerung Ecuadors und unterscheiden sich durch ihre auf die Schultern fallenden Zöpfe
stark von den anderen Indiostämmen. Nach dem Mittagessen auf dem Markt fahren wir zur Lagune
Cuicocha und unternehmen dort eine 3-stündige Wanderung im Gebiet des Kratersees Cuicocha,
in der Nähe der Naturschutzzone Cotachi-Cayapas. Am späteren Nachmittag kommen wir in
Cotacachi an und besuchen die Lederwarenstadt.
Übernachtung in einer Hacienda.
Am Morgen besuchen wir Handwerkerfamilien in Peguche. Anschliessend Weiterfahrt durch das
Andenhochland bis auf den 4064 m hohen Papallacta-Pass. Hier ist die Wasserscheide des Amazonas.
Auf dem Pass ist es oft neblig, nass und kalt. Wir haben die Möglichkeit, in ca. 3 - 4 Stunden
direkt zum Thermalbad in Papallacta zu wandern. Als Belohnung können wir das wohl schönste
Thermalbad Ecuadors auf 3300 m mit Blick auf den 5705 m hohen Antisana geniessen.
Übernachtung in der Hosteria Termas de Papallacta.
Szenenwechsel: Heute verlassen wir das Andenhochland. Jetzt lernen wir das riesige
Einzugsgebiet des Amazonas kennen. Mit dem Bus fahren wir die Ostabhänge der Anden hinunter,
und wir erleben, wie aus einem kleinen Rinnsal ein gigantischer Fluss entsteht. Wie durch einen
verwunschenen Nebelwald erreichen wir am Mittag den Rio Napo, den Oberlauf des Amazonas.
Wir entspannen in unserer Unterkunft und geniessen die herrliche Lage der Lodge Casa del Suizo
hoch über dem Fluss.
Am Morgen wartet bereits ein Indianerführer auf uns. Er begleitet uns auf unseren Dschungel-Exkursionen. Von ihm lernen wir die Lebensweise der Quetscha-Indianer kennen, und er erklärt uns den Reichtum der Pflanzenarten hier. Anschliessend fahren wir mit dem Kanu zum Amazoonico. Die Schweizerin Angelika Raimann leitet diese Auffangstation für Tiere in Not. Wir bekommen einen lebendigen Eindruck von der grossartigen Tiervielfalt im Regenwald. Angelika Raimann gibt uns eine Einführung in den Schutz dieses einzigartigen Habitats. Eine riesige Herausforderung! Mittagessen am Rio Napo, inmitten des Urwaldes. Am Nachmittag haben wir die Möglichkeit, ein Floss zu bauen und uns den Fluss hinunter treiben zu lassen. Oder wir geniessen einfach die Urwaldkulisse von unserer Unterkunft in der Casa del Suizo bei der Siedlung Ahuano aus.
Heute fahren wir in unserem Kanu mit Aussenbordmotor zum Sacha-Camp. 150 Kilometer auf dem Rio Napo,
mitten durch den Regenwald! Eindrücklich, wie die Steine am Fluss immer kleiner werden, bis
nur noch Sandbänke übrigbleiben. Dichter Regenwald beherrscht das Bild und tatsächlich,
ab und zu bekommen wir Goldwäscher zu Gesicht. Oder eine Eingeborenenhütte.
Wir lassen das Urwalddorf Coca zurück und dringen immer tiefer in den Urwald ein.
Am Nachmittag schliesslich erreichen wir das wohl exklusivste und speziellste Dschungel-Camp Ecuadors,
das Sacha-Camp. Am späteren Nachmittag bestaunen wir gleich das farbenfrohe Flattern der
Schmetterlinge in ihrem Papiliorama, das direkt beim Camp liegt.
Unterkunft im Sacha-Camp.
Für zwei Tage ist das einmalige Sacha Camp unsere Basis. Herrlich die Lage, direkt an einem Urwaldsee. Die Artenvielfalt ist schlicht überwältigend. Über 550 Vogelarten, darunter absolute Raritäten, Schmetterlinge, Gürteltiere, Brüllaffen und zahlreiche Amphibien: Mit unseren eigenen Augen erleben wir die ganze Faszination des tropischen Regenwalds. Wer Interesse hat, kann einen Indianerführer und einen Biologen auf Pirschtouren begleiten. Einen speziellen Reiz haben die Nachttouren, auf denen wir Krokodile (Kaimane) beobachten können.
Der ganze Morgen steht für Exkursionen im Urwald zur Verfügung.
Den Mittag verbringen wir im Camp bei einem feinen Mittagessen, bevor am Nachmittag ein weiterer Höhepunkt
bevorsteht. Wir steigen auf einen 60 Meter hohen Aussichtsturm und überqueren den Urwald auf einer
300 m langen Hängebrücke. Gigantischer Ausblick über das Urwalddach.
Unterkunft im Sacha Camp.
Schon am frühen Morgen verlassen wir heute das Sacha Camp. In unseren Kanus geht es jetzt
den Rio Napo flussaufwärts wieder zurück zum Urwalddorf Coca.
Der Rückflug bringt uns aus dem Urwald direkt nach Quito. Am Nachmittag haben wir Zeit,
die Stadt individuell zu besichtigen. Freies Nachtessen.
Übernachtung im Hotel.
Nach den Tagen im Andenhochland und im Amazonas-Regenwald erfährt unsere Reise jetzt einen dramatischen Szenenwechsel. Das Flugzeug bringt uns von Quito nach Galapagos im Pazifik, wo unsere Jacht schon auf uns wartet. Die legendären Galapagos-Inseln, geschützt als Nationalpark, das ist jetzt unser Revier. Hier kreuzen wir in den kommenden Tagen auf unseren Erkundungstouren hin und her. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter und beherbergt ihre besondere Tier- und Vogelwelt. Wir nutzen die Morgenstunden jeweils für Landausflüge, und wir nehmen uns ausgiebig Zeit für Tierbeobachtungen. Am Nachmittag ankern wir dann irgendwo in einer Bucht, und wir baden im kristallklaren Wasser - und wenn wir Glück haben, leisten uns sogar Seelöwen Gesellschaft!
In der über Jahrhunderte ungestörten Abgeschiedenheit der Galapagos-Inseln haben sich die einheimischen Tiere ihr Urvertrauen erhalten. Bis heute begegnen sie dem Besucher ohne Scheu: eine ganz spezielle, tief anrührende Begegnung mit wilden Tieren! Das macht den einzigartigen Reiz dieser Inselgruppe aus. Auf Galapagos leben so fremdartige Tiere wie die urweltlichen Leguane, die berühmten Galapagos-Riesenschildkröten - die dem Archipel seinen Namen gaben -, Pinguine, aber auch unzählige seltene Vogelarten. Und auf den Fahrten zwischen den Inseln begleiten uns häufig Delfine.
Dann heisst es Abschied nehmen von diesem Paradies im Pazifik, und nach einem letzten Ausflug in dieses Inselreich fliegen wir zurück nach Guayaquil.
Transfer zum Flughafen, Abreise nach Zürich oder individuelles Anschlussprogramm.
Ankunft am Morgen in Zürich.