1. Tag: Flug Zürich - Lima
Abflug am Morgen von Zürich nach Lima, Ankunft am Abend.
Wir ruhen uns im Hotel aus - oder nehmen bei einem kleinen Stadtbummel erste Impressionen
dieser südamerikanischen Millionenstadt auf.
Übernachtung im Hotel.
2. Tag: Lima - Huaráz
Von der Pazifik-Küste direkt ins Hochgebirge: Eine dramatische Fahrt erwartet uns!
Wir verlassen Lima und fahren zunächst durch die peruanische Wüste Richtung Norden.
Links die glitzernde Weite des Pazifischen Ozeans, rechts die himmelhoch ragenden Anden.
Durch das Rio-Fortaleza-Tal geht’s steil hinauf zum Andenpass Conococha:
Bald sind wir auf 4100 m ü.M. angelangt! Vor uns öffnet sich das fruchtbare
Rio-Santa-Tal mit der weiss leuchtenden Bergkette Cordillera Blanca.
Am Nachmittag erreichen wir das Andenstädtchen Huaráz auf 3000 m ü.M.
Treffpunkt für Bergsteiger aus aller Welt. Die Fahrt dauert etwa sieben Stunden.
Übernachtung im Hotel.
3. Tag: Akklimatisationstag an der Laguna de Churup
Mit dem Auto fahren wir zur Schlucht Quebrada Quilcayhuanca. Unser leichtes
Akklimatisations-Trekking führt uns hinauf zur Laguna de Churup mit ihrem
türkisfarbenen Wasser. Ein herrlicher Bergsee umgeben von Schneebergen.
Nach einem Mittagessen am Ufer der Lagune machen wir uns via Quilcayhuanca
auf den Rückweg nach Huaraz.
Übernachtung im Hotel.
4. Tag: Huaráz - Cashapampa - Llamacorral
Heute geht’s zum Startpunkt unseres Trekkings. Wir fahren das Rio Santa Tal
hinab bis nach Caraz und dann auf einem schmalen Weg wieder hinauf Richtung
Quebrada Santa Cruz. Unterwegs begegnen wir Andinos. Die Bauern beackern karge
Felder. Die Landwirtschaft ist hart hier oben.
Wir erreichen den Weiler Cashapampa (2900 m). Hier beginnt unser Trekking.
Es wird uns zunächst durch ein enges, üppig bewachsenes Tal führen,
und dann dringen wir immer weiter in diese einzigartige Bergwelt vor.
In Cashapampa wartet schon die einheimische Mannschaft auf uns: Führer, Koch
und Eseltreiber werden uns ab jetzt mit ihren Maultieren und Eseln begleiten.
Diese treuen Tiere tragen unser gesamtes Gepäck.
Übernachtung in Llamacorral (3800 m), im Zelt.
5. Tag: Llamacorral - Taullipampa
Wir steigen durch die Schlucht Quebrada Santa Cruz auf und gelangen dann zu den
Lagunen Ichiccocha und Jatuncocha. An den Ufern verwunschene Bäume und Lupinen
in allen Blaufarben. Ein Paradies für die hiesigen Enten. Weiter geht’s zur
Lagune Arhueycocha (4450 m), zugleich der Ausgangspunkt zum Alpamayo.
Wir geniessen eine fantastische Sicht auf die verschneiten Alpamayo, Quitaraju,
Artesonraju und auf die Gipfel des Garcdilazo und des Paria.
Viele Menschen sind überzeugt: Die schneeweisse Pyramide des Alpamayo ist der
schönste Berg der Welt!
Übernachtung im Camp in Taullipampa (4150 m), im Zelt.
6. Tag: Taullipampa - Punta Unión - Paria
Heute wartet ein recht strenger Aufstieg auf uns: Zuerst wandern wir noch
über Wiesen, dann aber über einen immer karger und felsiger werdenden Pfad aus
der Vor-Inka-Zeit bis nach Punta Unión, einem imposanten Passübergang auf
4780 Metern ü.M.! Gigantisch, die Berge der Cordillera Blanca! Und unter uns
die herrliche Hochseen-Landschaft des Huaripampa Tales.
Übernachtung im Camp in Paria (3800 m), im Zelt.
7. Tag: Paria - Pacchapampa
Nach dem Abstieg durch die Schlucht Quebrada Huaripampa, durch romantische
Hochlandwälder und wild sprudelnden Bächen entlang, kommen wir durch typische
Weiler der Hoch-Anden. Die Bauern betreiben Kleintierhaltung und etwas
Landwirtschaft. Und sogar auf dieser Höhe noch setzen Blumen farbige Akzente.
Sie tun unseren Augen gut. Der Aufstieg durch die Quebrada Vaquería bringt uns
zum Camp in Paccha (4400 m).
Übernachtung im Camp in Paccha (4400m), im Zelt.
8. Tag: Paccha Portachuelo de Llanganuco - Cebollapampa
Wieder geht es hoch hinauf - Aufstieg zum Pass Portachuelo de Llanganuco,
auf 4750 Metern: phantastische Sicht auf die Schneeberge Chopicalqui,
Huascarán, Huandoy, Pisco, Chacraraju und Yanapaccha. Und wenn wir etwas Glück
haben, erspähen wir sogar Vikunjas! Diese sehr scheuen Verwandten der Lamas
weiden bis in Höhen von 5500 Metern. Kein Wunder, produzieren sie wohl die
feinste Wolle des gesamten Tierreichs. Im Zickzack geht es dann wieder hinunter
nach Cebollapampa.
Übernachtung im Camp in Cebollapampa (3870m), im Zelt.
9. Tag: Von Cebollapampa zum Basiscamp Pisco oder zum Campo Morena
Auf den beiden kommenden Etappen erreichen wir jetzt die höchsten Punkte
unseres Trekkings. Heute steigen wir in gut fünf Stunden via Laguna 69,
eine einzigartige Seenlandschaft, auf zum Basiscamp auf 4500 m.
Der Ausblick auf den Huascarán ist überwältigend: Mit 6768 Metern ist
er der höchste Berg Perus.
Die Trekkinggruppe übernachtet hier im Basiscamp im Zelt. Aussicht auf den
Schneeberg Huandoy.
Die Bergsteiger, die den Nevado Pisco in Angriff nehmen, steigen weiter auf
zum Hochlager. Sie gelangen über eine lang gezogene Moräne zum Einstieg des
Gletschers des Pisco.
Übernachtung im Campo Morena auf 4950 m, im Zelt.
10. Tag: Der Gipfel
Kurz nach Mitternacht brechen wir auf und gelangen bald auf den Gletscher.
Ein steiler Aufstieg führt uns auf den Sattel des Nevado Pisco. Jetzt der lange
Anstieg über den Gletscher auf den 5752 Meter hohen Gipfel: grandiose Rundsicht
auf die höchsten Gipfel der Cordillera Blanca! Anschliessend Abstieg zurück ins
Basiscamp.
Die Trekkinggruppe steigt heute gemütlich in drei, vier Stunden zum Hochlager
Campo Morena auf und kehrt dann wieder zurück ins Basiscamp.
Übernachtung im Basiscamp, im Zelt.
11. Tag: Basiscamp - Huaráz
Unser Trekking nähert sich dem Ende. Am frühen Morgen beginnen wir unseren
Abstieg Richtung Cebollapampa und wandern weiter - bis wir die Strasse erreichen.
Von dort geht es dann mit dem Auto zurück nach Huaráz. Unsere Führer empfangen
uns mit einem typisch peruanischen Essen. Gemeinsam feiern wir die Erlebnisse
auf unserem Trekking.
Übernachtung in einer Hacienda.
12. Tag: Huaráz - Lima
Nach dem Frühstück Rückflug von Huaráz nach Lima. Aus der Vogelperspektive
erhaschen wir nochmals einen Blick auf diese imposante Bergwelt. Dann
fliegen wir über die Wüste Richtung Lima. Wir haben am Nachmittag genügend Zeit,
die Stadt auf eigene Faust zu besichtigen. Die Kathedrale, das Kloster
San Francisco oder die Plaza de Armas sind nur einige der äusserst lohnenden
Sehenswürdigkeiten.
Übernachtung im Hotel.
13. Tag Lima - Cuzco
Für die kommenden Tage ist Szenenwechsel angesagt: von der Natur zur Kultur.
Am Morgen fliegen wir nach Cusco. Die ehemalige Hauptstadt des Inka-Reiches ist
reich an Kirchen und Palästen aus der spanischen Kolonialzeit.
Wir besuchen die Schule «Pukllasunchis». Sie wird von einer
Schweizerin geführt! Was vor bald 30 Jahren in einem Armenviertel von Cusco
begann, ist heute ein Bildungsprogramm, welches in ganz Peru Schule macht.
Von der zweiten Primarklasse an lernen die Schüler auch die Indiosprache Quechua.
Pukllasunchis ist damit die einzige Schule im ganzen Land, in der diese Sprache
gelehrt wird.
Übernachtung im Hotel.
14. Tag Cusco - Aguas Calientes
Am Morgen fahren wir mit dem Bus über das farbenprächtige Hochland nach
Ollantaytambo. Von dort geht es mit dem Zug weiter. Wir folgen dem Fluss, der
sich seinen Weg durch eine wilde Bergwelt gebahnt hat. Das Tal wird immer enger,
die Hänge immer steiler. Dann endlich sind wir in Aguas Calientes, dem Ziel
dieser abenteuerlichen Fahrt: am Fusse der weltberühmten Inka-Ruinenstadt
Machu Picchu.
Übernachtung im Hotel.
15. Tag Aguas Calientes - Machu Picchu - Yucay
Der Bus holt uns am frühen Morgen ab. In 20 Minuten erreichen wir Machu Picchu:
magischer Ort, für uns Europäer bis heute ein Geheimnis. Wir erkunden die Ruinen
dieser kleinen Bergbastion, welche einmal 500 Bewohner zählte. Machu Picchu
(«alter Gipfel» in der Quechua-Sprache) wurde wohl um 1450 von einem
Inka-Herrscher als Kultstätte für den Sonnengott Inti gegründet. Eine einzigartige
Verbindung von Kultur und Natur. Seit 1983 Weltkulturerbe der Unesco.
Am Nachmittag fahren wir hinunter ins Dorf Aguas Calientes und dann mit dem Zug
wieder zurück nach Urubamba.
Übernachtung in einer Hacienda.
16. Tag: Yucay - Cusco
Nach dem Frühstück Rückfahrt nach Cusco. Unterwegs besuchen wir die Festung
Sacsayhuamán: phantastischer Blick über die ganze Stadt! Dann geht es zu einem
architektonischen Meisterwerk aus der Vor-Inka-Zeit, nach Kenko; dann weiter zur
roten Festung von Puca-Pucara und schliesslich nach Tambomachay, einem wunderschönen
Brunnen.
Übernachtung im Hotel.
17. Tag: Cusco - Lima
Unsere Reise geht allmählich zu Ende: Der Vormittag in Cusco steht zur freien
Verfügung. Am Mittag Transfer zum Flughafen und Flug von Cusco nach Lima.
Geniessen Sie nochmals die pulsierende Stadt!
Uebernachtung im Hotel.
18.Tag: Lima - Zürich
Vormittag zur freien Verfügung, am Nachmittag Transfer zum Flughafen und
Rückreise in die Schweiz.
19.Tag: Ankunft in Zürich
Im Laufe des Nachmittags Ankunft in Zürich.
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