Stellen Sie sich vor, über eine hängende Brücke oberhalb der Baumkronen des Regenwaldes zu wandern, lautlos durch die Bäche des Varzeawaldes zu paddeln auf der Suche nach Affen und Riesenottern, in die Baumkrone eines riesigen Kapokbaumes zu steigen, in einem Schwarzwassersee zu baden und sich einen Weg durch die Vegetation zu bahnen, um den kleinsten Affen der Welt aufzuspüren. All das und noch vieles mehr können Sie in der Sacha Lodge und ihrem über 2000 Hektar grossen, unverfälschtem Naturschutzgebiet erleben.

Die Geschichte der Sacha Lodge, die vom Schweizer Beni Ammeter aufgebaut worden ist, ist eine absolute Erfolgsstory. Mitten im Amazonasregenwald gelegen, geniessen unsere Aktivferien Gäste ein Natur Erlebnis der Extraklasse.

Doch auch die Sacha Lodge war, Pandemie bedingt, fast ein ganzes Jahr geschlossen. Der Schwiegersohn von Beni, Guillermo Zaldumbide, der die Lodge weiterführt, hat diese Zeit erfolgreich genutzt und der ganzen Lodge ein Facelift verpasst. Zudem erhielt die Sacha Lodge eine neue Attraktion.

Vor einem Monat habe ich zusammen mit Guillermo die Sacha Lodge besucht. Schon die Anreise ist unbeschreiblich schön. Lautlos gleiten wir über den See, sehen den ersten prähistorischen Hoatzin, für Ornithologen ein absoluter Höhepunkt. Brüllaffen hören wir schon von weitem und dann eine ganze Gruppe von Totenkopfäffchen. Sie springen von Baum zu Baum, es sind mindesten 100 Stück. Was für ein Auftakt, nur schon auf dem Weg zur Sacha Lodge. Auf der anderen Seite des Sees begrüsst mich Fausto, der Manager der Lodge. «Buenas tardes Hansruedi, Bienvenido!».

Überrascht sehe ich das neue Essengebäude und die Bar, vollständig neu aufgebaut. Guillermo sieht mir meine Überraschung an und sagt nur: «Ja, ich habe die Zeit während der Pandemie genutzt und das ganze Sacha Camp modernisiert. Auch die alten Zimmer sind ersetzt worden und verfügen heute zeitgemäss über Klimaanlagen. Die Duschen haben freie Sicht in den Urwald. Und wir haben eine neue Attraktion.»

Ich bin gespannt was es damit auf sich hat. In Gummistiefeln durchstreifen wir den dichten Regenwald. Ein kleines Weglein führt uns an einen begehbaren Metallkorb. Dieser ist an einem Kran aufgehängt. Mit diesem Metallkorb können unsere Gäste 360 Grad über der Baumkrone schweben. Über 70 Prozent des Lebens im Urwald findet ja bekanntlich in den Baumkronen statt. Nun hat die Sacha Lodge mit dem Kapok Tower, der 300m langen Hängebrücke und dem Urwaldkran gleich drei Möglichkeiten, wo wir dieses Leben beobachten können.

Ich freue mich mit Guillermo über die gelungenen Neuerungen und darüber, wie kreativ er die Pandemiezeit nutzen konnte.

Bereits sind unsere ersten Aktivferien Gruppen wieder in Ecuador unterwegs. Wir sind gespannt, was sie über die neue Attraktion zu berichten haben.

Ecuador und Galapagos vom 23.04.21 – 11.05.21 und 19.05.21 – 06.06.21

Cotopaxi Trekking vom 23.04.21 – 10.05.21 und 08.05.21 – 25.05.21

Am 21.04.21 veranstalten wir ein Zoom Meeting über Ecuador. Für Spontane – auf den Frühlings Reisen sind noch Plätze frei. Wir freuen uns auf Sie!

 

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Die Pandemiezeit erfolgreich genutzt