Die Grenzen sind wieder offen in Tanzania. Wir kommen mit dem ersten internationalen Flieger am Kilimanjaro Airport an und uns wird ein Empfang vorbereitet, den wir so nicht erwartet hätten. Die Feuerwehr begrüsst die Ethiopian Airlines Maschine mit kräftigem Wasserstrahl von links und rechts. Das Tansanische Fernsehen übertragt die Ankunft live, die ganze Presse ist da. Der Gesundheitsminister Godwin Mollel und der Tourismusmister Dr. Hamisi Kigwangalla begrüssen uns persönlich. Die Bedeutung des Tourismus in Tanzania ist enorm, und den Verantwortlichen ist es von grösster Wichtigkeit, dass ein sicheres und entspanntes Reisen in den Nationalparks gewährleistet ist.

Bei Ankunft muss jeder Gast eine Selbstdeklaration über den persönlichen Gesundheitsstand abgeben und, wie früher auch schon wegen Gelbfieber, wird die Körpertemperatur gemessen. Social Distance wird kommuniziert und angewendet, es stehen Dispenser mit Handdesinfektionsmittel zur Verfügung und zum Händewaschen sind überall Stellen mit Wasser und Seife eingerichtet worden.

Nach diesem überwältigenden Empfang übernehmen wir unseren Land Cruiser und fahren Richtung Marangu. Der 5895 m hohe Kilimanjaro begrüsst uns mit seiner weissen Schneekappe im Abendlicht. Seit über 30 Jahren ist für uns dieser Anblick immer wieder von Neuem ergreifend.

Im Kilimanjaro Farmhouse treffen wir unsere Kilimanjaro Guides. Die Besorgnis steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Verlieren sie ihren Job? Als wir verkünden, dass die erste Gruppe bereits Ende Juni und dann den ganzen Juli hindurch weiter Gruppen kommen, ist die Erleichterung spürbar. Wir fahren alle zusammen zum Kilimanjaro Nationalpark und treffen dort die Nationalpark Direktorin Angela Nyaki. Auch hier spüren wir sofort, das Wichtigste ist die Sicherheit der Gäste. Da es im Juli und August fast keine Gäste hat, können wir für Paare eine Hütte für 2 Personen bekommen, für Einzelreisende auf Wunsch Einzelhütten oder für Familien grössere Hütten. Auch wird bei allen Gästen, Trägern, Guides, Ranger usw. die den Nationalpark betreten, nochmals die Temperatur gemessen und überall sind Stellen aufgebaut um die Hände zu waschen.

Jetzt geht es los und wir sind Richtung Kili unterwegs, mit dabei auch Hermann Baltazary Mtei, der Conservation Officer des Kilimanjaro Nationalparks. Je länger wir mit den Guides unterwegs sind, löst sich die Spannung allmählich und ihr Witz und ihr Lachen kommt zurück. Die Bedingungen am Kilimanjaro sind perfekt. Eine gleissende Schneekappe mit dem seltenen Büssereis ist wieder da. Wir sind alleine unterwegs, etwas Einmaliges. Nach wie vor ist es für uns etwas vom Schönsten, am Kilimanjaro unterwegs zu sein, die verschiedenen Vegetationen zu geniessen, abzuschalten und Energie zu tanken.

Ngrongoro und Serengeti wie vor 50 Jahren

Menschenleer, aber Tausende von Tieren, einfach fantastisch! Mitten im Garten Eden im Ngorongoro begegnen wir nur Tieren. So werden es auch unsere Gruppen im Juli und August erleben. Soviel Wasser hatte der Lake Manyara und der Lake Ndutu noch nie. Grünes Afrika! Unser Aktivferien Ngorongoro Kuhama Camp wird nächste Woche aufgebaut, wir haben weiter investiert in diesen exklusiven Platz im inneren Teil des Ngorongoro Krater, auch das achte Weltwunder genannt. Wir haben ein neues grösseres Hauptzelt mit einer kleinen Lounge und neuen Möbeln. Weiter geht es in die Serengeti wo wir sehen, wie die Natur sich alles wieder zurückholt. Die Wege wachsen zu und die Tiere wirken irgendwie überrascht, dass hier wieder ein Safarifahrzeug kommt. Einzig die Vögel im Ngorongoro fliegen sofort um uns herum, sie scheinen sich immer noch zu erinnern, dass bei einem Picknick immer Brosamen für sie auf den Boden fallen. Die grosse Tierwanderung findet dieses Jahr nicht im gewohnten Mass in Richtung Norden in die Mara statt. Denn das Nahrungsangebot ist durch das viele Wasser gross, ein grünes Paradies. Unser Aktivferien Serengeti Kuhama Camp steht bereits und das Team begrüsst uns herzlich. Jambo Mister Hans, Jambo Mama, Karibu sana, seid herzlich willkommen. Fast unwirklich für sie, dass wir bereits hier sind. Sie haben es im Radio gehört oder im Fernsehen gesehen, dass wir angekommen sind. Als wir am nächsten Morgen mit dem Ranger James eine Fusssafari auf die Makoma Hills starten, kommt spontan das ganze Team inklusive Koch mit uns mit. Auch sie sind erleichtert, dass die Naturreisen Tanzania stattfinden. Zusammen blicken wir auf die Weite der Serengeti, geniessen die einmalige Natur und Tierwelt. So eine menschenleere Serengeti hat es in den letzten 50 Jahren wohl nicht mehr gegeben.

Wir haben Tanzania selber gesehen und konnten uns ein Bild vor Ort machen. Sicheres Reisen nach Tanzania ist möglich und wir können ganz dahinterstehen. Dieses Jahr werden Sie als Gast die Einmaligkeit haben, die Nationalparks in Tanzania für sich zu haben.

 

 

 

Herzlicher Empfang in Tanzania